Plötzlich wurde es im Unterricht ganz still…

…als Frau Kieback vom Beratungszentrum “Suizidgefährdete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ des Diakonischen Werks Hannover anfing, über ihre Tätigkeit als Suizid-Beraterin zu sprechen. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld im Religionskurs der 10. Klasse das Thema „Leben, Sterben, Tod“ durchgenommen und speziell zum Thema „Suizid“ zahlreiche Fragen notiert, die sie jetzt stellen durften.

Neben Informationen über den Ablauf eines Beratungsgesprächs und die Lebenssituation ihrer Klienten, beantwortete Frau Kieback auch persönliche Fragen zu den Belastungen, die ihr Beruf mit sich bringt. „Sehr wichtig sei die Prävention, also die Beobachtung von Familienmitgliedern oder Freunden im Hinblick auf Veränderungen in ihrem Verhalten. Dazu gehöre, dass sich selbstmordgefährdete Personen zunehmend isolierten und häufig auch Andeutungen bezüglich ihrer Todessehnsucht machten.“

Betroffene und deren Angehörige würden Beratung und Unterstützung bekommen unter der Telefonnummer: 0511 625028. Für mehr Informationen über die Inhalte und Aktionen der Beratungsstelle: (https://www.diakonisches-werk-hannover.de/beratung-leistung/menschen-in-psychischen-krisen/suizidpraevention/)

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