Sozialpädagogen

Schulsozialarbeit an der Erich Kästner Oberschule

In den weiterführenden Schulen wie der Erich Kästner Oberschule unterstützen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen des Landes Niedersachsen als auch des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Laatzen durch unterschiedliche Formen der Sozialarbeit alle Akteure im Schulalltag.

Dabei geht es vor allem darum, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, soziale Benachteiligung auszugleichen und den Kindern und Jugendlichen an unserer Schule eine positive Entwicklung sowie stabile Lebens- und Berufsperspektiven zu ermöglichen (vgl. Stadt Laatzen https://kinderundjugendbuero.laatzen.de/de/schulbezogene-jugendsozialarbeit.html).

Der Unterschied zwischen Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit wird in der rechtlichen Abgrenzung deutlich:

  • Schulsozialarbeit bezieht sich auf das NSchG (Niedersächsisches SchulGesetz) = Landesrecht
  • Jugendsozialarbeit bezieht sich auf das SGB VIII (SozialGesetzBuch) = Bundesrecht

Schulsozialarbeit an der Erich Kästner Oberschule findet bereits seit einigen Jahren statt, seit Januar 2017 aber im Team, in drei verschiedenen, sich gegenseitig ergänzenden Bereichen.

Die drei Bereiche gliedern sich in:

Berufsorientierung (Frau Mafi)

Schulsozialarbeit (Herr Krammling)

Jugendsozialarbeit (Herr Berkmann)

 

Das Team „Sozialarbeit“ an der Erich Kästner Oberschule stellt sich vor:

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Frau Mafi

Berufsorientierung, Stadt Laatzen

Als Sozialarbeiterin im Bereich Übergang Schule –  Beruf bin ich sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte und Eltern die Ansprechpartnerin zum Thema Berufsorientierung. Durch mein Studium der Sozial- und Organisationspädagogik sowie frühere Tätigkeiten im Personalbereich der freien Wirtschaft bringe ich wertvolle Erfahrungen mit unterschiedlichen Perspektiven in die soziale Arbeit mit ein.

Hierbei stehen für mich die individuelle Beratung und Betreuung zu folgenden Schwerpunkten im Vordergrund:

  • Berufswahl
  • Ausbildungsplatz- und Praktikumsplatzsuche
  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen

Zur Gestaltung von Angeboten und Projekten der Berufsorientierung greife ich auf ein weitreichendes Netzwerk zurück, wie z. B.

  • Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern
  • Agentur für Arbeit
  • Wirtschaftsunternehmen
  • Bildungsträger
  • Berufsschulen

Die vertiefte Berufsorientierung beginnt an der Erich Kästner Oberschule ab Jahrgang acht.

In ihren letzten drei Schuljahren erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über ihre eigenen Stärken, können sich erproben und bekommen Möglichkeiten aufgezeigt.

Dies erfolgt u.a. mit Hilfe folgender Angebote:

  • Nutzung des Berufswahlordners im Wirtschaftsunterricht
  • Potentialanalysen und Werkstattphasen
  • Praktika und Berufsfelderkundungen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Teilnahme an Projekten zu bestimmten Berufsfeldern in Kooperation mit Firmen (in der Schule oder auch vor Ort)
  • Teilnahme am Verbund- / Praxisunterricht kooperierender Berufsschulen
  • Mitwirkung bei sozialen Projekten der Schule
  • Berufsmessen
  • Berufsberatung
  • BIZ-Besuche

 

 

 

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Herr Krammling

Schulsozialarbeit, Landesschulbehörde Hannover

Als  Schulsozialarbeiter  bin ich von Montag bis Freitag regelmäßig in der Erich Kästner Oberschule tätig und leiste den Schülerinnen und Schüler Hilfe bei sozialen, schulischen und familiären Fragen. Des Weiteren arbeite ich mit den Lehrkräften und einem Netzwerk von externen Institutionen wie z.B. Jugendamt und diversen Beratungsstellen zusammen. Die Schülerinnen und Schüler sollen hierdurch die Möglichkeit haben in ihrer sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung gefördert zu werden.

Darüber hinaus befinde ich mich im stetigen Austausch mit Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern aus der Region und bundesweit.

Zu meinen sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen gehören insbesondere die Beratung und Begleitung von einzelnen Lernenden, sozialpädagogische Gruppenarbeit, offene Gesprächs-, Kontakt-  und Freizeitangebote, die Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien sowie die Kooperation und Vernetzung mit dem Gemeinwesen. Aufgrund meiner musikalischen Erfahrungen biete ich ebenso Angebote im Bereich Musik und unterstütze die Lehrkräfte unserer Schule im Projektunterricht.

Aktueller Überblick der Aufgabenbereiche:

  • Freizeitbereich /-Angebote
  • AG-Angebote
  • Musikangebote
  • Schlichtungsgespräche
  • Einzelgespräche
  • Elterngespräche
  • Vermittlung und Begleitung von/zu Beratungsstellen
  • Akquise und Organisation externer Angebote

Erreichbar bin ich über folgende E-Mail-Adresse: thomas.krammling@ekslaatzen.eu

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Herr Berkmann

Jugendsozialarbeit, Stadt Laatzen

Als Jugendsozialarbeiter bin ich für besondere Problemlagen Jugendlicher und Heranwachsender zuständig. Als Sozialarbeiter und ausgebildeter Ressourcen- und Antigewalttrainer bin ich in den weiterführenden Schulen in Laatzen und  in den Kinder- und Jugendzentren der Stadt Laatzen unterwegs. Regelmäßig bin ich daher auch an der EKO und stehe den Lehrkräften und der Schulleitung als Sozialpädagoge beratend zur Seite.

 

Meine Tätigkeit umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Anti-Gewalt-Training und Konfrontatives-Ressourcentraining (KRT) als pädagogische Maßnahme für Schüler/innen, die durch aggressive, verbale und körperliche Auseinandersetzungen auffällig geworden sind.
  • Ressourcentraining/Sozialkompetenztraining für alle 7. Klassen in Laatzen des Haupt- und Realschulzweigs, sowie für Schulklassen, die im sozialen Miteinander häufig ein problematisches bzw. sehr dynamisches Verhalten zeigen.

 

  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit
    • Entwicklung von Empathiefähigkeit, Gefühle anderer identifizieren
    • Perspektivübernahme trainieren: sich in andere hineinversetzen können
    • (Schul-) Motivation entwickeln und fördern
    • (sozial verantwortliche) Handlungsalternativen (Problemlösungsstrategien) kennen lernen
    • Kognitives Wissen vermehren, Zusammenhänge begreifen, Eigenverantwortung übernehmen
    • Einüben pro sozialen Verhaltens
    • Vermittlung von Werten und Normen

 

  • Gewaltprävention
  • Prävention und Intervention bei Schulabsentismus
  • Vernetzung und Gemeinwesenarbeit (Kooperation mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Jugendpflege, Vereinen und Initiativen, etc.)
  • Beratung und Förderung der Schüler/innen (Entscheidungs-, Orientierungs- und Integrationshilfen, alternative Freizeitgestaltung, Krisenintervention)
  • Elternarbeit („Sozialberatung“, Aktivierung zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen, Information)